Mit über vier Millionen Euro wird die Sanierung komplettiert

Mit Beginn der Sommerferien 2019 gingen die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes an unserer Grundschule Borna West in die heiße Phase. Nachdem das Gebäude bereits trockengelegt worden ist, konnte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke gemeinsam mit Ministerialrat Christian Weßling als Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums des Innern am Freitag, dem 28. Juni 2019 die offiziellen Startschuss für die Sanierung geben. An diesem Tag fand das traditionelle Sommer- und Abschlussfest statt, bei dem sich aber nicht nur die vierten Klassen von ihrer Schule verabschiedeten. 

Insgesamt werden im zweiten Bauabschnitt rund vier Millionen Euro investiert. 80 Prozent davon – gut 3,2 Millionen Euro werden Fördermittel im Rahmen des EFRE-Programms „Borna – nachhaltig voran!“ gewährt, die Differenz von rund 800.000 Euro bringt die Stadt als Eigenmittel auf.

Die drei-zügige Grundschule mit zusätzlichen drei DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) und dem Hort mit 150 Plätzen wurde im Jahr 1973 errichtet und viele Teile des Gebäudes befinden sich noch im Originalzustand der späten 80er Jahre. Entsprechend abgenutzt sind Räume, Decken und Fußböden. Auch die Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard.

 „Mit dem zweiten Bauabschnitt komplettieren wir die bereits in den Jahren 2010 bis 2012 begonnenen Maßnahmen an Schulhaus und Hort. Dazu gehören die Sanierung der beiden verbliebenen Fassadenseiten mit einem Wärmedämmverbundsystem und natürlich neue Fenster. Außerdem werden Fußböden und Decken, Heizungs-, Sanitär und technische Anlagen sowie auch der Hofbereich auf der Südseite des Gebäudes umfassend erneuert“, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

„Im Gebäude entstehen neue Vereinsräume und eine Bibliothek, womit wir die Schule als Ort der sozialen Integration fördern. Wenn die Arbeiten im kommenden Jahr abgeschlossen sind, steht Schülern und Lehrern wie auch den Erziehern im Hort ein Gebäude zu Verfügung, das modernsten Anforderungen an das Lernen und Lehren gerecht wird“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Während der Sommerferien wurden alle Fenster der Nordseite des Schulhauses ausgetauscht. Nun erfolgt die weitere Sanierung in einzelnen Blöcken, während des regulären Schulbetriebes. Dafür müssen immer einzelne Bereiche des Gebäudes komplett freigelenkt werden wobei in den verbliebenen der Unterricht weiterläuft – eine Mammutaufgabe für alle Beteiligten. Um den Bauablauf für alle möglichst optimal planen und gestalten zu können, gab es im Vorfeld unzählige Absprachen zwischen der Stadt, der Schul- und Hortleitung, dem Planer und natürlich auch den Baufirmen. „Unser Ziel ist es, zusammen ein Ergebnis zu erzielen, mit dem letztendlich alle Beteiligten zufrieden sind. Wir alle wünschen uns, dass das Projekt reibungslos funktioniert – was nicht immer einfach werden wird. Aber ich bin mir sicher, wenn sich jeder weiterhin so viel Mühe gibt und mit so viel Enthusiasmus an die Sache herangeht, werden wir auch diese Mammutaufgabe zusammen meistern. Und ich möchte alle Beteiligten schon heute meinen Dank aussprechen, dass sie sich dieser riesigen Herausforderung stellen“, ergänzt Oberbürgermeisterin Luedtke.  

Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf schätzungsweise 4.000.000 Euro, davon können 3.200.000 Euro über EFRE gefördert werden.

Der Abschluss der Arbeiten ist bis Mitte 2021 geplant.

 

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