Das Bürgerhaus „Goldener Stern“ befindet sich an der Nordseite des Marktes an der Ecke zur Kirchstraße und wird historisch im Jahr 1490 erstmalig erwähnt. Der Name „Zum Goldenen Stern“ ist seit 1620 schriftlich belegt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts was der „Stern“ mit seinem damals neu gebauten „brillanten Saal“ der gesellschaftliche Mittelpunkt im Leben der Stadt. Von 1958 bis 1975 wurde das Gebäude dann als HO-Kinderkaufhaus genutzt. Der ursprünglich vorgesehene Abriss konnte Ende der 80er Jahre gestoppt werden und infolge dessen fand zwischen 1989 und 1992 eine erste Sanierung statt.

Nach fast 25-jähriger Nutzung besteht erneut großer Sanierungsbedarf, so gibt es im Haus Probleme mit aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk, mit der Lüftungsanlage sowie der Gebäudehülle, vor allem in Hinblick auf eine zeitgemäße Wärmedämmung. Dabei sollen auch die Fenster erneuert werden.

Die Gesamtkosten werden derzeit grob auf 1.000.000 Euro geschätzt. Anteil energetische Sanierung (EFRE) gesamt: 450.000 Euro.

Geplanter Zeitraum: 2020 bis 2021

 

 

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