Mit dem ersten Bauabschnitt in den Jahren 2010/2011 erfolgten eine Teilsanierung des Gebäudes sowie der Anbau eines Personenaufzuges, um Barrierefreiheit herzustellen. Dabei wurden der straßenseitige Giebel und südliche Längsfassade gedämmt, die betreffenden Fenster erneuert und mit Sonnenschutz (Süden) versehen. Die Dachdämmung und -abdichtung entsprechend den Erfordernissen waren ebenfalls Teil des ersten Bauabschnittes.

Im zweiten Bauabschnitt soll die notwendige Grundsanierung der Schule komplettiert werden. Zu diesem Zweck wird die energetische Sanierung an den verbliebenen beiden Fassanden (Nord- und Westseite) fortgesetzt, außerdem werden die Innenräume umfassend modernisiert.

Das vollunterkellerte Schulgebäude wird von außen abgegraben sowie anschließend trockengelegt und abgedichtet, auf Höhe des Erdreiches gedämmt, Drainagen eingebaut und die Sockel werden saniert. Darüber hinaus ist die Erneuerung der Fenster inklusive der Fensterbänke geplant. Die Zugänge an der Südseite über die vorhandenen Betonrampen und Treppen müssen altersgemäß ebenfalls saniert werden, wie auch die Treppe an der Nordseite. Für die Außenwände ist analog zum bereits abgeschlossenen ersten Bauabschnitt der Anbau eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) vorgesehen, wobei sich die Farbgestaltung am Bestand orientiert.

Im Innenbereich werden die Holztüren, die noch aus der Zeit der Errichtung der Schule stammen, ersetzt, in den drei Treppenhäuser werden über alle Etagen Putz- und Malerarbeiten vorgenommen, die vorhandene Schäden ausbessern. Auch in den Räumen ist die Sanierung aller Oberflächen vorgesehen, wobei die Fußböden je nach Nutzung des Raumes einen Linoleum-, Vinyl- oder Fliesenbelag erhalten. Die Decken der Zimmer werden abgehangen, zusätzlich wird eine für Schulen inzwischen standartmäßig verwendete Akkustikunterdecke eingebaut. Daneben beheben Maler Risse in den Wänden und versehen diese mit einem Schrammschutz in Höhe der Stuhllehnen. Im Sanitärbereich sollen die Toiletten erneuert werden und es entstehen WC-Trennwände.

Auch die technischen Anlagen des Gebäudes wie Wasser-, Abwasser- und Wärmeversorgungsanlagen werden ersetzt sowie die vorhandenen elektrischen Anlagen, bestehend aus Sicherheitsbeleuchtung, Verteilungen, Kabeltragsystemen, Bandschutz- und Leitungsanlagen, Installationsgeräten sowie die Innen- und Außenbeleuchtung.

Weiterhin ist unter anderem die Instandsetzung der Telefon-, Uhren- und Alarmanlage vorgesehen. Zusätzliche Mittel stehen für neue Ausstattungsgegenstände wie Tafeln, Tische, Bänke, Stühle zur Verfügung.

Neben den Arbeiten am Gebäude selbst, gehörten auch die Außenanlagen zum Umfang des zweiten Bauabschnittes. Für bestehende Geräte im Freibereich steht die Sanierung an, wobei das Gelände punktuell angepasst und somit je nach Bedarf ver- bzw. entsiegelt werden soll. Die derzeit nur unzulänglich funktionierende Entwässerung wird dabei genauso auf den neuesten Stand gebracht sowie neue Büsche und Bäume angepflanzt.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf schätzungsweise 2.800.000 Euro, davon können 2.300.000 Euro über EFRE gefördert werden.

Die Durchführung ist für 2017/2018 geplant.

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